Autorin

Martina Auberger

Herzlich willkommen in meiner Welt als Autorin. Wie schön, dass Sie mich gefunden haben!

Martina Auberger Autorin

Interview mit M. A.

Foto Martina Auberger 2025 185 Sp Scaled
Wann sind Sie auf die Idee gekommen, ein Buch zu schreiben?

Im Gegensatz zu vielen Autorenkolleginnen bin ich in das Bücherschreiben hineingestolpert. Als meine Kinder klein waren, habe ich jeden Tag vorgelesen und rasch gemerkt, dass es viele gut gemachte Geschichten gibt, aber auch solche, die mich beim Vorlesen gelangweilt haben. Eines Tages dachte ich: Ich schreibe selbst ein Buch!

Wo haben Sie sich das Handwerkszeug angeeignet?

Ich habe mir Schreibratgeber gekauft und 2019 meinen ersten Schreibworkshop, eine Romanwerkstatt, besucht. Am Ende des Workshops hatte ich einen groben Plot für meinen ersten Familienroman „Das Adoptivkind“, an dem ich zwei Jahre schreiben sollte. 2021 war das Manuskript nach etwa sechs Überarbeitungen schließlich fertig, ich konnte aber keinen Verlag dafür begeistern. Ich musste noch lernen und Erfahrung sammeln.

Wie ging es mit dem Schreiben nach dem ersten Manuskript weiter?

Eineinhalb Jahre später, im Herbst 2022, schrieb ich ENDE unter mein zweites Manuskript. Der Familienroman mit dem Arbeitstitel „Das Erbe“ war mein zweites Projekt. Aber die Zeit für eine Veröffentlichung schien noch nicht reif zu sein. Das Manuskript blieb in der Lade, obwohl ich erste motivierende Rückmeldungen zu meinem Schreibstil erhielt.

Sind Sie dem Genre treu geblieben?

Für das dritte Manuskript wechselte ich das Genre. Unter dem Titel „Bauernblut“ entstand der erste Band einer umweltkritischen Krimireihe rund um eine IT-Expertin, die nicht nur IT-Probleme sondern rätselhafte Mordfälle löst. 2024 war das Manuskript fertig. Ein Verlagsvertrag scheiterte jedoch am Schauplatz.

Denkt man bei so vielen Rückschlägen ans Aufgeben?

Nach einem Rückschlag brauche ich eine Frustpause. Aber Aufgeben ist keine Option! Meine Protagonistin übersiedelte für den zweiten Band der Krimireihe nach Wien und ermittelt nach einem Hackerangriff im Stift Göttweig am Rande der Wachau. Ein wunderbarer Schauplatz. Das Manuskript „Klosterblut“ stellte ich 2025 fertig und änderte später den Titel auf „Die Lithiumakte“. Inzwischen sind meine schriftstellerischen Fähigkeiten ausgefeilt und ich rechne mir gute Chancen aus, eine Verlagsagentur zu finden, die meine Krimis an einen Verlag vermittelt.

Schreiben Sie neben Romanen auch andere Textsorten?

Anfang 2026 beschloss ich, eine Kurzgeschichte bei einem Wettbewerb einzureichen. Obwohl ich mir keine großen Chancen ausrechnete, aus den Einsendungen ausgewählt zu werden, reichte ich ein. Und? Siehe da: Der Lektor war begeistert. Wieder war es mein Schreibstil, der auffiel.

Woran arbeiten Sie im Moment?

Mein Projekt, an dem ich seit Anfang 2026 arbeite und das ich 2027 abschließen möchte, soll mein Meisterwerk werden. Unter dem Titel „Das Skriptorium“ entsteht ein rechercheintensiver Spannungsroman, der in der Gegenwart spielt, dessen Ursprung allerdings in Ereignissen im frühen Mittelalter zu suchen ist. Schauplätze sind St. Gallen in der Schweiz, die Bodenseeinsel Reichenau und Neapel. Mehr kann ich leider noch nicht verraten.